27. Januar 2026 — Europa —
Aufgrund der steigenden Verbrauchernachfrage und weitreichender regulatorischer Änderungen verzichten europäische Premium-Bäckereien zunehmend auf traditionelle Kunststoffverpackungen und setzen stattdessen auf recycelbare, papierbasierte Lösungen. Dieser Trend spiegelt die breiteren Bemühungen der Lebensmittel- und Konsumgüterbranche wider, sich an die ambitionierten Nachhaltigkeitsziele der Europäischen Union und die Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) anzupassen – einem neuen Rechtsrahmen zur Transformation von Verpackungsdesign und Abfallmanagement in ganz Europa.
Hochwertige Bäckerei- und Dessertmarken wie Ladurée
Der traditionsreiche Pariser Macaron-Hersteller Ladurée legt seit jeher Wert auf eine luxuriöse Präsentation. In den letzten Jahren hat sich die Verpackungsstrategie über die reine Ästhetik hinaus weiterentwickelt und verwendet nun recycelbare, hochdichte Kartonboxen mit wasserbasierten Lacken und Papiereinlagen, die Kunststoffschalen und -auskleidungen vollständig ersetzen. Diese Designentscheidungen schützen nicht nur das empfindliche Gebäck, sondern unterstreichen auch das Umweltbewusstsein der Marke.
Die Verpackungsgestaltung von Ladurée steigert das Geschenkerlebnis und unterstreicht gleichzeitig die Premiumpositionierung der französischen Marke durch sorgfältige Designelemente wie Goldfolienprägung und elegante Strukturformen.
Auch Pierre Hermé – bekannt für seine innovativen Macarons und maßgeschneiderten Desserts – setzt auf vollständig recycelbare Papierverpackungen mit lebensmittelechter Laminierung und Konstruktionselementen, die Abfall minimieren . Die Verpackungen der Marke sind sowohl auf funktionalen Schutz als auch auf eine hochwertige Präsentation ausgelegt, und die verwendeten Materialien und Druckfarben erfüllen strenge Sicherheitsstandards für den Lebensmittelkontakt .
Diese Entwicklungen spiegeln die gestiegenen Erwartungen der Verbraucher an Nachhaltigkeit wider, ohne dabei Kompromisse bei Luxus oder Qualität einzugehen. Europäische Studien belegen, dass papierbasierte Verpackungen weiterhin sehr beliebt sind: In einer McKinsey-Umfrage aus dem Jahr 2025, an der Verbraucher in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Schweden teilnahmen, zählten Papier und Karton marktübergreifend zu den nachhaltigsten Verpackungsmaterialien .
Das französische Feinkosthaus Fauchon setzt bei seinen Festtags- und Sondereditionen auf Papierverpackungen. Dabei kommen zylindrische und kartonartige Formate mit Papiereinsätzen und hochwertigen Drucken zum Einsatz. Die saisonalen Verpackungen unterstreichen den Sammler- und Geschenkcharakter der Produkte und fördern gleichzeitig Recyclingfähigkeit und eine umweltgerechte Entsorgung.
Die Verpackungsabfälle in Europa stellen weiterhin eine große Umweltherausforderung dar. Im Jahr 2022 produzierte der durchschnittliche EU-Bürger 186,5 Kilogramm Verpackungsmüll – eine Zahl, die angesichts des gestiegenen Konsums und des Wachstums des Onlinehandels stetig zunimmt.
Um dem entgegenzuwirken, führte die EU die Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung ein, die die Verpackungsrichtlinie von 1994 vollständig ersetzte und Anfang 2025 in Kraft trat. Zu ihren Kernzielen gehören:
🔹 Sicherstellen, dass alle auf dem EU-Markt in Verkehr gebrachten Verpackungen bis 2030 wirtschaftlich recycelbar sind.
🔹 Unterstützung des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft und Verringerung der Abhängigkeit von Primärmaterialien.
🔹 Förderung von Wiederverwendung, Nachfüllung und nachhaltigen Materialwahl.
🔹 Reduzierung des gesamten Verpackungsmülls pro Kopf.
Die schrittweise Umsetzung der Verordnung hat in mehreren Mitgliedstaaten bereits begonnen. Die vollständige Einhaltung wird bis Mitte 2026 erwartet, und die Ziele für 2030 werden die langfristige Gestaltung und Materialwahl von Verpackungen prägen. Gemäß PPWR müssen Verpackungen nicht nur theoretisch recycelbar sein, sondern auch in großem Umfang innerhalb der bestehenden Abfallinfrastruktur recycelbar sein.
Laut EU-Berichten sind Papier und Karton nach wie vor die am häufigsten verwendeten Verpackungsmaterialien in Europa und machen etwa 41 % des Abfalls aus, gefolgt von Kunststoff mit etwa19.5% —was auf ein großes Potenzial für eine verstärkte Nutzung papierbasierter Lösungen hinweist.
Nachhaltigkeit findet bei europäischen Verbrauchern großen Anklang, doch die Bezahlbarkeit bleibt ein Problem. Dieselbe McKinsey-Studie zeigte, dass zwar viele Verbraucher Papierverpackungen als nachhaltig betrachten, aber angesichts des Inflationsdrucks weniger bereit sind, dafür einen höheren Preis zu zahlen.
Dieses ausgewogene Verhältnis zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit ist besonders wichtig für Bäckereimarken, die Umweltversprechen mit wettbewerbsfähigen Preisen verbinden müssen. Hochwertige Verpackungen verursachen zwar zusätzliche Kosten, doch Marken nutzen innovatives Design, effiziente Lieferketten und eine klare Nachhaltigkeitskommunikation, um die Investition zu rechtfertigen.
Für Premium-Bäckereimarken, die die EU-Vorschriften einhalten und gleichzeitig ihre Markenidentität und Attraktivität im Einzelhandel bewahren wollen, sind strategische Partnerschaften mit Verpackungsspezialisten unerlässlich.
Ein bemerkenswerter Lieferant, der in diesem Bereich zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist SprintPackage , ein Papierverpackungshersteller, der in der europäischen Lebensmittelbranche bekannt ist für:
Hochgradig individualisierbare Verpackungslösungen, die auf die Bedürfnisse der Marke zugeschnitten sind – insbesondere zylindrische Schachteln und maßgeschneiderte Geschenkverpackungen, die auf die Produktform und die Markenästhetik abgestimmt sind.
LFGB-Lebensmittelzertifizierung , die strenge Sicherheitsstandards für den Lebensmittelkontakt in der EU und angrenzenden Märkten erfüllt – von entscheidender Bedeutung für Verpackungen von Backwaren und Süßwaren.
Die Verwendung von recycelbarem Karton und wasserbasierten Beschichtungen ermöglicht die Einhaltung der EU-Recyclingnormen bei gleichzeitiger Erhaltung der visuellen und strukturellen Qualität.
Diese Möglichkeiten erlauben es Marken, Verpackungen zu entwickeln, die strenge regulatorische Kriterien erfüllen und gleichzeitig ein unvergessliches Auspackerlebnis bieten.
Marktanalysten prognostizieren, dass sich der Trend zu nachhaltigen Verpackungen in Europa in allen Produktkategorien, darunter Lebensmittel, Getränke und Konsumgüter, fortsetzen wird. Ein Bericht von Ken Research stellt fest, dass Innovationen bei pflanzenbasierten und papierbasierten Materialien im Jahr 2023 deutlich zugenommen haben, wobei Papier schätzungsweise 45 % des gesamten Verpackungsverbrauchs ausmacht – ein Trend, der sich voraussichtlich bis 2030 fortsetzen wird, da Recyclingfähigkeit, die Nutzung erneuerbarer Ressourcen und Wiederverwendungsmodelle zunehmen.
Papierverpackungen entsprechen nicht nur den EU-Regulierungsrichtlinien, sondern auch den allgemeinen Erwartungen der Verbraucher. In den untersuchten Märkten zählen Papier und Karton aus Verbrauchersicht durchweg zu den nachhaltigsten Materialien – insbesondere in Großbritannien und Deutschland.
Der Trend der europäischen Backwarenindustrie hin zu papierbasierten Verpackungen ist sowohl auf regulatorischen Druck als auch auf veränderte Markterwartungen zurückzuführen. Premiummarken wie Ladurée, Pierre Hermé und Fauchon setzen auf Papierverpackungen, um nicht nur die strengen neuen EU-Standards zu erfüllen, sondern auch ihre Produkte in einem zunehmend umweltbewussten Markt zu differenzieren.
Durch kontinuierliche Innovationen bei den Materialien und die Zusammenarbeit mit Lieferanten, die kundenspezifische und lebensmittelsichere, zertifizierte Lösungen anbieten, ist der Süßwarenverpackungssektor bestens gerüstet, um Luxusverpackungen neu zu definieren und gleichzeitig die Nachhaltigkeit voranzutreiben.