Im Segment der hochwertigen Backwaren und Snacks erfreuen sich fettreiche Produkte wie Butterkekse, Nüsse und mit Schokolade gefüllte Pralinen weltweit großer Beliebtheit aufgrund ihres intensiven Aromas und ihrer besonders knusprigen Textur. Um dem globalen Trend zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit und der Einführung zahlreicher Umweltrichtlinien durch Regierungen weltweit gerecht zu werden, haben immer mehr innovative Snackmarken traditionelle Plastikbeutel oder sperrige, teure Dosen durch zylindrische Papierhülsen ersetzt – Verpackungen, die Luxus ausstrahlen und sich hervorragend recyceln lassen.
Als Papierhülsen aufkamen, investierten viele Kekshersteller hohe Summen in eine umfassende Verpackungsmodernisierung. Doch schon nach ein bis zwei Monaten bildeten sich auffällige Ölflecken an den Außenwänden der Hülsen. Große, unansehnliche dunkle Ölflecken (bekannt als „Zweifarbenflecken“) erschienen auf dem ursprünglich hochwertigen Kraftpapier. Dies ließ die Verpackung nicht nur schmutzig und billig wirken, sondern schädigte auch das Markenimage erheblich.
Um dem kritischen Problem des Ölaustritts bei fettreichen Snacks entgegenzuwirken, besteht die Standardlösung in der Verpackungstechnik darin, die Innenwand der Tube mit einem hochwertigen, lebensmittelechten, fettbeständigen PE-Laminat oder einem biologisch abbaubaren, fett- und hitzebeständigen PLA-Laminat (aus pflanzlichen Inhaltsstoffen und vollständig biologisch abbaubar) zu beschichten. Der Unterschied zwischen den beiden Varianten liegt darin, dass die erste Option zwar ein breites Anwendungsspektrum bietet und kostengünstig ist, aber nicht biologisch abbaubar. Die zweite Option aus PLA-Material gehört hingegen zu den hochwertigen Beschichtungsfolien und bietet hervorragende Fettbeständigkeit, hohe Temperaturbeständigkeit und ist vor allem biologisch abbaubar.
Dieses Kernverfahren nutzt eine spezielle Hochtemperatur-Beschichtungstechnologie, um einen extrem dünnen, transparenten Barrierefilm gleichmäßig und fest mit der Innenwand der Papierhülse zu verbinden. Dieser Barrierefilm wirkt wie ein undurchdringlicher Schutzschild, der das gesamte Öl in der Papierhülse einschließt und den direkten Kontakt zwischen Fett und Papierfasern vollständig verhindert. Unabhängig vom Buttergehalt des Produkts und der Lagerdauer bleibt die Außenverpackung trocken und makellos. Genau dies ist die Geheimwaffe, mit der Hersteller hochwertiger Verpackungen das visuelle Image ihrer Marke schützen.
Für hochwertige, handgefertigte Kekse im extrem hohen Preissegment reicht Ölbeständigkeit allein nicht aus; zusätzlich ist Schutz vor Feuchtigkeit und Oxidation erforderlich. Aufbauend auf der Ölbeständigkeit können Hersteller das Innenfutter durch eine lebensmittelechte Aluminiumfolien-Verbundschicht (Aluminiumfolien-Auskleidung) weiter aufwerten.
Aluminiumfolie bietet nicht nur hervorragende Fettbeständigkeit, sondern minimiert auch die Wasserdampfdurchlässigkeit (WVTR) und Sauerstoffdurchlässigkeit (OTR) der Papierhülse auf ein absolutes Minimum. Diese ultimative Doppelbarriere-Technologie – öl-, feuchtigkeits- und sauerstoffabweisend – blockiert vollständig Feuchtigkeit und Sauerstoff von außen und sorgt so dafür, dass die Kekse auch nach langem Seetransport ihre frisch gebackene Knusprigkeit und ihr volles Milcharoma behalten.
Verpackung ist mehr als nur die äußere Hülle eines Produkts; sie ist die erste Verteidigungslinie für den Erhalt der Lebensmittelqualität und die Vermittlung emotionaler Werte. Mit 16 Jahren Erfahrung in lebensmittelgerechten Verpackungen bietet SprintPackage seinen Kunden umfassende Lösungen von der Entwicklung über die Produktion und Logistik bis hin zum Kundendienst. Bei Fragen zu Lebensmittelverpackungen wenden Sie sich bitte an unseren kompetenten Service-Manager. Er wird Ihnen gerne eine zufriedenstellende Lösung anbieten.